StartseiteTamilische Rehabilitation Organisation e.V ( Deutschland ).
Dringender Spendenaufruf Als Resultat der seit Monaten andauernden Artillerie-Beschüsse und Bombardierungen der Srilankischen Armee (SLA) und der Srilankischen Luftwaffe (SLAF) sind insgesamt über 350.000 Menschen innerhalb des Bezirks Vanni vertrieben worden. Das Leiden dieser intern Vertriebenen (IDPs) an mangelnder Nahrung, Unterkünfte und Sanitärversorgungen führt zu einer unüberschaubaren Katastrophe, welche nicht an die Weltöffentlichkeit gelangt. Die Tamilische Rehabilitation Organisation versucht trotz vieler Hindernisse seitens der srilankischen Regierung, mit allen möglichen Mitteln vor Ort diesen Menschen zu helfen. Weitere Infos und Bilder zu den Vertrieben finden Sie unter den folgenden Links:
Unterstützen auch Sie gemeinsam mit uns diese notbedürftigen Menschen, vor allem Kinder in Sri Lanka und spenden Sie:
Spenden Konto Nr:
TRO e.V. Konto Nr: 224162 BLZ: 310 500 00 (Stadt Sparkasse Mönchengladbach) Ref : Spenden für Vanni IDP's.
Adresse: TRO e.V, Völklinger Str. 8, 42285 Wuppertal Bitte geben Sie auch Ihre Adresse an, um Ihnen eine Spendenquittung ausstellen zu können!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG 10 May 2009 Sunday Mullivaikkal East, Mullaitivu ‘Safe Zone’ Permanente Bombardierung – 3200 Zivilisten getötet Die internationale Gemeinschaft, die Vereinten Nationen, Indien und die Vereinigten Staaten haben es versäumt in den letzten 5 Monaten zu handeln. Resultat: 10.000 tote Zivilisten und 20.000 Verletzte. Die internationale Gemeinschaft muss sofort die Verantwortung für den Schutz der Zivilisten übernehmen und in Sri Lanka intervenieren, um den Genozid an den tamilischen Zivilisten zu stoppen. Heute, am Sonntag den, 10. Mai 2009 haben Sri Lankas Armee und Luftwaffe eine systematische, intensive Bombardierung und den Arealen Beschuss der so genannten "Safe Zone" begonnen, wo rund 130.000 tamilische Zivilisten geflüchtet sind. Dieser schwere Beschuss hat den ganzen Tag über 3200 Zivilisten getötet und Tausende weitere verletzt. Die Regierung von Sri Lanka (GoSL) hatte zuvor nach eigenen Angaben behauptet, bereits vor zwei Wochen ihre schweren Bombardements beendet zu haben. Jedoch wurden diese heute fortgesetzt, wobei nicht nur Tausende getötet und verletzt wurden, sondern auch, dass diese Verletzten aufgrund des Fehlens von medizinischen Einrichtungen, Medizin und medizinisches Personals wegen der auferlegten Beschränkungen und Embargos von der GoSL, in den nächsten Tagen sterben werden. Die Zahl der Todesopfer ist um vieles höher als die derzeit in den Medien zitiert, da die aktuelle Anzahl der Toten nur von den Krankenhaus- und TRO Mitarbeiter geschätzt wird, während das Gebiet mit Granaten beschossen wird. Tausende Tote und Sterbende bleiben liegen oder werden von Familie und Freunden in den sandigen Böden begraben, um das Ausbreiten von Krankheiten zu verhindern. TRO Volontäre und das medizinische Personal sind nicht in der Lage die große Zahl an Toten und Verletzten zu bewältigen und die Einrichtungen häufen sich mit den Opfern dieses Blutbads an. Wir bitten die internationale Gemeinschaft uns mit Nahrungsmitteln und Medikamente zu unterstützen und ein Monitoring-Team in das Kriegsgebiet zu senden, um das sich ereignende Massaker zu bezeugen. Die Welt muss eingreifen, um den Völkermord zu stoppen! Laurence Christy Head of Field Office ‘Safe zone’ / ‘no fire zone’ Mullivaikal, Mullaitivu ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5. Mai 2009 - Lagebericht Herr. Lawrence Christy In der "Safe Zone" Bombenflugzeuge setzen seit dem 4. Mai 2009 Bombenangriffe fort. Am 4. wurden küstennahe IDP-Siedlungen angegriffen. Heute wurde das dicht besiedelte Zentrum eines an der Küste gelegenen Dorfes mit mehreren Bomben beschossen. Die Anzahl der Todesfälle und Verletzungen hat sich mannigfaltig erhöht. Dies ist eine weiterführende Gräueltat abgesehen vom Chaos, verursacht durch kontinuierliches Artillerie- und Kanonenfeuer. Hunger ist weit verbreitet. Die Menschen haben seit mehreren Tagen nichts gegessen. Die Ohnmachtsanfälle sind geläufig. Viele haben das Stadium der Benommenheit erreicht. Werden bald keine Maßnahmen ergriffen, fallen sie in den Komazustand und sterben. Keine Lebensmittel in den Geschäften. - Das Land ist karg. - Keine zum Verzehr geeignete Vegetation. TRO’s Haferschleim Distribution ist die einzige Quelle für etwas Abhilfe. Das ist die einzige Hoffnung zum Überleben. Eine Zeit ist gekommen, in der Haferschleim die einzige bedürfnislose Nahrung für alle ist. Es gibt nur noch ausreichend Haferschleim für ein bis zwei Tage. Danach wird es hier keine Lebensmittel mehr geben. Alle werden erschöpft sein. Und die Menschen werden in einer großen Anzahl sterben. Kinder ausgemergelt, mit Bäuche und magerem Erscheinungsbild sind nun ein vertrauter Anblick. Tausende von Schwangere und stillende Mütter leiden enorm ohne Nahrung, obwohl sie dringend nahrhafte Lebensmittel benötigen. Sie sind traumatisiert. Schwangere Mütter sind besorgt, aufgrund vom Unterernährung ein verunstaltetes Kind zu gebähren. Diese ersehnen mehr zu essen und nahrhafte Lebensmittel. Jedoch ist kein Essen da, sie hungern und dies trifft sowohl die Mutter als auch das Ungeborene. Auch stillende Mütter müssen ausgewogene Nahrung zu sich nehmen, um das Kind mit Muttermilch zu füttern. Da auch keine normalen Lebensmittel verfügbar sind, wirkt sich das auf die Milchproduktion aus und die Mutter hat nicht genug Milch um das Baby zu füttern. Daraus ergibt sich, dass Mutter und Kind immer dünner und knochiger werden. Laurence Christy Head of TRO Field Office “Safe Zone” Mullivaikkal, Mullaitivu District |
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